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CO2-Speicherung

 

 

CO2 unter Tage

Unser Globus wird wärmer. Nach Berechnungen verschiedenster Klimaforschungsinstitute beträgt der Temperaturanstieg bis zum Ende dieses Jahrhunderts zwischen zwei bis acht Grad Celsius. Schuld daran ist der weiter steigende Verbrauch fossiler Brennstoffe, der den Treibhauseffekt verstärkt.

Bei der notwendigen globalen Entwicklung einer nachhaltigen Energieversorgung werden in den kommenden Jahrzehnten fossil betriebene Kraftwerke dennoch weiterhin die Stromerzeugung dominieren. Um dies so umweltverträglich wie möglich zu gestalten, sollten nur noch moderne „CO2-freie“ Kraftwerke eingesetzt werden und nach Möglichkeit das bei der Verbrennung freigesetzte CO2 abgetrennt, sicher transportiert und gespeichert werden. Um den Anstieg des CO2 abzumildern, kann die Speicherung von großen Mengen CO2 eine Brückentechnologie darstellen, so lang bis die zur Verfügung stehenden geologischen Formationen gefüllt sind. Ein Hilfsmittel beim Übergang hin zu einer Energieversorgung die immer weniger auf die Verbrennung fossiler Energieträger setzen wird.

 

Das Ziel: Geologische CO2-Speicherung als Brücke in neue Energiezeitalter

Für eine langfristig sichere Speicherung von CO2 müssen geeignete Speichergesteine und Abdeckschichten identifiziert und untersucht werden. Im Rahmen des Verbundvorhabens GeoEn ergibt sich die weltweit einzigartige Chance, die gesamte Prozesskette von der Abscheidungstechnologie bis hin zur Speicherung in salinen Aquiferen und leergeförderten Erdgasfeldern zu untersuchen.

Zu den Projektzielen gehören die Entwicklung innovativer Explorations- und effizienter Bohr- und Reservoirtechnologien, die Definition sicherheitsrelevanter Standards sowie das Monitoring der CO2-Ausbreitung im Untergrund und die Modellierung der dynamischen Prozesse in CO2-Speichern. Durch die enge Vernetzung mit den anderen Kernthemen können hier in einzigartiger Weise die Nutzungskonflikte aber auch Synergien aus der gemeinsamen Nutzung des Untergrundes (CO2-Speicherung und Geothermie, integrierte Prozesskette Shale Gas – CO2-Speicherung) qualitativ und quantitativ erfasst und bilanziert werden.

 

 

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Assoziierte Projekte:


CO2MAN

CO2-Speicherung in einem salinen Aquifer bei Ketzin

CLEAN

CO2 Largescale EGR in the Altmark Natural-gas field

CO2CARE

CO2 Site Closure Assessment Research

 

 

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Pilotstandort Ketzin

 

Unter Leitung des Zentrums für CO2-Speicherung am GFZ in Potsdam besteht am Teststandort Ketzin die erste und bislang einzige Forschungsmöglichkeit zur großflächigen CO2-Speicherung auf dem Festland in Europa.

 

 

Vorbereitungen der CO2-Injektion am Teststandort Ketzin. Bild: GFZ Potsdam

 

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