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Reservoircharakterisierung
Geomechanik und Bohrlochstabilität
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Reservoircharakterisierung


  

Ziel der Reservoircharakterisierung ist ein umfassendes Verständnis der geologischen Gesamtsituation und darin eingebettet auch der lokalen Randbedingungen aus den Bereichen Geophysik, Sedimentbeckenanalyse, Strukturgeologie, Stratigraphie, Sedimentologie, Petrologie, Petrophysik und Geomechanik. Eine wesentliche Aufgabe der Explorationsgeologie besteht in der Erkundung des lokalen und regionalen Spannungsfeldes, des tektonischen Inventars und der an tektonische Elemente gebundenen Wasserwegsamkeit sowie der thermischen Parameter und geothermischen Bedingungen des Norddeutschen Beckens.


Aufgaben:

• Einschätzung der Höffigkeit möglicher Shale Gas Horizonte sowie geothermischer Reservoirs
• Vorbereitung von Maßnahmen, die auf die Ausbeutung geothermischer Ressourcen abzielen
• Riskoeinschätzung bei der Ausbeutung geothermischer Ressourcen

 


Sedimentologie und Diagenese potenzieller Gas Shales


Um die potenzielle Freisetzung von Shale Gas aus dichtem Sediment abschätzen zu können, ist eine räumlichen Darstellung von Sedimentarten und ihrer Eigenschaften notwendig. Detailarbeiten in möglichen geologischen Zielhorizonten und daraus resultierende sedimentologische und diagenetische Modelle mit Kopplung an sedimentphysikalische Untersuchungen helfen hier, Areale zu identifizieren, die Sweet Spots (Gebiete mit Shale Gas-Höffigkeit) beinhalten können.

 

Kontakt:

Dr. Hans-Martin Schulz (Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ)
Dorit Kerschke (Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ)

 

Schnittstellen Kernthemen:

CO2-Speicherung, Shale Gas

 

Der Kimmeridge Clay an Englands Küste bei Dorset: Er zeigt ein Gas Shale im Aufschluss. Kimmeridge Clay ist jedoch kein aktives Shale-Gas-System, auf deren Spur die Potsdamer Geowissenschaftler sind.

Bild: TU Clausthal

 

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